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Datenbank klärt Herkunft von Raubkunst

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Ostsee Zeitung 11 June 2012

Magdeburg (OZ) - Beute- oder NS-Raubkunst im Depot? Immer mehr Museen, Bibliotheken, Archive, aber auch Privatpersonen forschen nach der Herkunft ihrer Bestände. „Steigende Zahlen in unserer Datenbank machen deutlich, dass man sich dieser Verantwortung bewusst ist und sich dieser Aufgabe stellen möchte“, sagte der Leiter der zuständigen Koordinierungsstelle, Michael Franz.

Hier werden Gegenstände aufgelistet, bei denen nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie den rechtmäßigen Besitzern von den Nazis geraubt oder nach dem Zweiten Weltkrieg von den Alliierten weggeschafft wurden.

Bis Ende Mai waren bei der Koordinierungsstelle, die seit 1994 arbeitet, Meldungen von 689 deutschen Einrichtungen aufgelaufen, 200 kamen allein seit 2007 dazu, so Franz. Immerhin 99 Einrichtungen meldeten bislang Kulturgüter, die Beute- oder Raubkunst sein könnten.

• Internet:
lostart.de

 

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