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'Der Fall Gurlitt'

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Title

Der Fall Gurlitt

Author

Stefan Koldehoff, Ralf Oehmke and Raimund Stecker

Date

April 2014

Description

 


90 pages
14 x 21,5 cm
Broschur
978-3-89479-863-5
9,95 EUR

The publisher's description is set out below.

 

Stefan Koldehoff, Ralf Oehmke, Raimund Stecker, Der Fall Gurlitt: Ein Gespräch

Der Fall Gurlitt beschäftigt die Kunstszene und die Medien seit nunmehr einem halben Jahr. Dieses Buch möchte in Form eines Gesprächs einen Beitrag zur Diskussion leisten. Ende Januar 2014 haben Stefan Koldehoff, Ralf Oehmke und Raimund Stecker diesen Fall prospektiv mit dem Blick aufs Allgemeine beleuchtet. Inzwischen mussten viele der in diesem Gesprächs-Bändchen gestellten Forderungen eingelöst und wesentliche der kritisierten Aspekte von den Handelnden berücksichtigt werden.
 
Der durch das Handeln der Staatsanwaltschaft zu einem Skandal gewordene Fall Gurlitt wurde ein Musterfall für die Behandlung vergleichbarer Funde und für den Umgang mit Raub- und Beutekunst auch in privatem Besitz.
 
Die drei Diskutanten sind sich einig darin, dass viel zu wenig miteinander geredet wird, dass die jahrzehntelang praktizierte „Decke-drauf- Mentalität“ ein großer Fehler war und dass es nun aber genauso falsch ist, alles nur noch juristisch regeln zu wollen.

 

Stefan Koldehoff hat Kunstgeschichte, Germanistik und Politikwissenschaft studiert. Er arbeitete freiberuflich als Journalist für die FAZ, die taz und den WDR. Für drei Jahre ab 1998 war er Redakteur dabei zuletzt stellvertretender Chefredakteur des Kunstmagazins Art in Hamburg. 2001 wechselte er auf eine Redakteursstelle beim Deutschlandfunk. In den folgenden Jahren veröffentlichte er als Autor zahlreiche Sachbücher zum Themenfeld Kunstmarkt, Kunstfälschung und Kunstgeschichte. 2008 wurde er für seine investigativen Recherchen mit dem puk-Journalistenpreis ausgezeichnet.

Raimund Stecker studierte nach einer Buchbinder-Lehre in Bochum, Hamburg und Florenz Kunstgeschichte, Philosophie, Neue Geschichte und Publizistik. Er schrieb als freier Mitarbeiter für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und verschiedene Internationale Kunstzeitschriften.
Nach seiner Promotion über Barnett Newmans „The Stations of the Cross“ an der Ruhr-Universität Bochum leitete er 1993 bix 2000 als Direktor der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf. Von 2000 bus 2005 war er Gründungsdirektor des Arp-Museums-Bahnhof Rolandseck. Anschließend entwickelte er sowohl künstlerisch wie architektonisch und bauhistorisch Museumsprojekte in Deutschland und Slowenien.Von 2009 bis 2013 war er künstlerischer Direktor des LehmbruckMuseums in Duisburg. Zurzeit arbeitet eine Privatsammlung zur Russischen Avantgarde auf und ist publizistisch tätig. Seit 1986 lehrt Stecker als Honorarprofessor für Kunstgeschichte an der Kunstakademie in Münster.

Ralf Oehmke studierte nach einer kaufmännischen Ausbildung Rechtswissenschaften an der Universität Köln und promovierte 1990 bei Prof. Ulrich Hübner mit einer Arbeit über Entschädigungsfonds. Er war mehrere Jahre in verschiedenen Funktionen im Wirtschafts-
und Immobilienrecht tätig. Als Rechtsanwalt war er unter anderem mit der Durchsetzung von Restitutionsansprüchen aus Enteignungsmaßnahmen auf dem Gebiet der früheren „DDR“ befasst. Er berät verschiedene Institutionen und Privatpersonen in kunst- und wettbewerbsrechtlichen Fragen.

 

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